Freie Seeufer für alle!

JUSO Blog

Freie Seeufer für alle!

Freie Seeufer für alle!

Im Laufe der letzten Nacht hat die JUSO Linker Zürichsee an verschiedenen privaten Grundstücken entlang des Seeufers Schilder mit diversen Sprüchen und Forderungen für ein öffentlich zugängliches Seeufer angebracht: "Freie Seeufer für alle!", "Hier eine Liegewiese, wär doch glatt!" oder "Öffentliches Gelände - Besucher willkommen!" ist nun am Ufer bei Wädenswil zu lesen.

Die Badezeit am Zürichsee ist für diese Saison schon beinahe vorbei, noch einmal möchten wir die Leute dazu ermuntern, darüber nachzudenken, ob privater Seeanstoss rechtens ist.

Laut Bundesgesetz zur Raumplanung (RPG) haben Kanton und Gemeinden dafür zu sorgen, dass der Zugang zum See überall da erleichtert wird, wo dies möglich ist. Die Gemeinden am Zürichsee scheint dies nicht zu interessieren, auch nicht in Wädenswil. Die Pläne im Giessen werden trotz Protesten nur einen sehr beschränkten öffentlichen Zugang zu See ermöglichen.

Der bürgerlich dominierte Stadtrat scheint weiterhin das Interesse einiger weniger bessergestellter Landbesitzer und Investoren höher zu gewichten als die Interessen der Bevölkerung. Wir fordern den Stadtrat auf, sich in Zukunft vermehrt um frei zugängliche Seeufer zu kümmern, auch im Giessen.

Kommentare

Fordern was das Zeug hält

Ihr fordert immer nur. Kommt das von dieser flatterhaften Erziehung die Euch geprägt hat.
Ihr müsst etwas leisten, etwas tun. Was aber nicht heisst, dass Ihr gleich den nächsten Blödsinn machen sollt.
So wie Ihr Euch aufführt nimmt Euch keiner mehr ernst!
Warum setzt Ihr Euch nicht ein, für die Jugend der nächsten Generation?
Z.B. für das kranke Schulsystem schweiz. Kindergärtner werden aussortiert, nach "intelligent" und "dumm". Ist es nicht Eure Aufgabe, dafür zu sorgen, dass jedes Kind eine angemessene Schulbildung, Ausbildung und einen Arbeitsplatz bekommt?
Ist das nicht der Grundstein für eine bessere Schweiz?
Denn kein Kind ist blöd, aber unsere Gesellschaft ist es. Auf dem Arbeitsmarkt hat es bald nur noch Platz für Maturanden. Das sind aber oft einfach nur Fachidioten ohne Lebenserfahrung. Es braucht aber auch Menschen, die arbeiten können und deren Intelligenz mehr im Handwerklichen oder im Beteuerischen liegt.

immer nur fordern

In verschiedenen Gemeinden haben wir bereits Partys und Petitionen für schliessende Jugendhäuser eingereicht oder neue Aufgebaut. Wir setzen uns überregional für das Stimmrechtalter 16 ein, kämpfen für die einführung eines neuen und gerechten Hausaufgabensystems und für gegen die Abschaffung der Lehrstellenzahl.

Soll noch wer sagen - wir würden uns nicht für die Jugend einsetzen.

Move on - rule your mind!

Fordern

Ja, der Ansatz ist ja nicht schlecht. Aber die Jungen müssen ja auch betreut werden in diesen Jugendhäuser. Ich kann mich an den Jugendtreff in Lachen im Kanton Schwyz erinnern, da haben 12 bis 15 Jährige gekifft und sind alkoholisiert nach Hause gekommen.
Und wem hat man die Schuld zugeschoben? "Den Eltern"!
Die Eltern waren es aber, die erschrocken sind, dass man seine Kinder nicht einmal unbeaufsichtigt an so einen Ort schicken kann.

Viele gute Vorsätze muss man einfach besser überdenken und sie zu Ende denken.

anna..

wir arbeiten mit dem "Trägerverein Jugenshaus unteres Furttal" zusammen und ich war selbst 2.5 Jahre im Vorstand des örtlichen Jugendtreffs ;)

Und wenn du das Gefühl hast, dass unsere Ansätze super wären und es einfach an unsrem Könne liegt, mit welchem du in solchen Fragen weiterhelfen könntest, tritt bei und veränder was!

Jederman darf/sollte/muss die Welt verändern!