Die Diskussion über den Zürcher Strassenstrich zeigt, dass Prostitution eine gesellschaftliche Realität ist. Auch wenn dies nur zu gerne immer wieder ausgeblendet wird. Anstatt immer neue Verbote zu fordern und Wege zu suchen um das ungeliebte Thema zu verdrängen fordert die JUSO, dass Prostitution endlich als Arbeit anerkannt und auch so behandelt wird.
Zürich ist 2009 Europas Lesben- und Schwulenhauptstadt. Der Anlass an der Limmatstadt bringt homophobe Parteien wie die evangelikale EDU in Rage. Exponenten dieser Parteien stempeln Homosexualität konsequent als Krankheit ab und propagieren irrwitzige Heilungsmethoden, etwa Gebete und Bibelstunden. Solch diskriminierende und menschenverachtende Ammenmärchen gilt es konsequent zu bekämpfen.
Laut einer Studie am Institut für medizinische Psychologie der Charité Berlin, kommt nur ungefähr jede zweite Frau beim Geschlechtsverkehr mit ihrem Partner zum Orgasmus. Rund 17 % der Frauen in Nordeuropa haben noch nie einen Orgasmus erlebt, das ist immerhin fast ein Fünftel, teilt Gynäkologe Peter Hauser vom Vorstand Berufsverband Frauenärzte Deutschland mit.
Am 8. März, dem internationalen Tag der Frau, fordert die JUSO Kanton Zürich sowohl Politik als auch die Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen auf, endlich zu handeln! Immer noch verdienen Frauen in der Schweiz deutlich weniger als Männer. Dies obwohl die Bundesverfassung sowie das Gleichstellungsgesetz die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber eigentlich seit Jahren dazu verpflichten...
Für Freiheit, Gerechtikeit und Solidarität. Nach diesen Grundsätzen erarbeitet die JUSO Schweiz ein Entwurf einer neuen, radikalen Demokratie. Das Papier wird an der JV im März verabschiedet.