Am 23. Oktober konnte die JUSO Kanton Zürich ihren Wähleranteil fast verdoppeln. Das verdanken wir auch eurem Einsatz im Wahlkampf.
Unser Wahlkampf war ein voller Erfolg. Das bezeugen nicht nur die 100'000 verteilten Flyer und über 50 Podien mit JUSO-Beteiligung sondern auch viele positive Rückmeldungen aus der Bevölkerung und das sehr gute Resultat der JUSO-Liste.
Am 23. Oktober wählen wir in der Schweiz ein neues Parlament. Am 23. Oktober steht fest, ob der Abbau der Sozialwerke, die Hetze gegen alles Fremde, das Verteilen neuer Privilegien an die Reichsten durch die bürgerlichen Parteien weitgehend ungehindert weitergehen kann. Oder ob sich ihr eine erstarkte Linke in den Weg stellt.
Die Zürcher Stimmbevölkerung hat die Revision des Steuergesetzes, welches eine weitere steuerliche Entlastung der Superreichen bedeutet hätte, deutlich abgelehnt und spricht sich damit vehement gegen die ständigen Steuergeschenke für Bonzen aus. Das klare Nein zeigt: Die Bevölkerung fordert endlich ein Umdenken in der Steuerpolitik.
Am 15. Mai stimmt der Kanton Zürich darüber ab, ob die Prämienverbilligung um 20% gesenkt werden soll. Besonders störend: Gleichzeitig wollen die Bürgerlichen die reichsten Zürcher um 250 Mio. Franken steuerliche entlasten. Unten abbauen, oben entlasten? Nicht mit uns!
Am 3. April wurden Mattea Meyer aus Winterthur,Rosmarie Joss aus Dietikon und Ursina Egli aus Stäfa in den Kantonsrat (wieder-)gewählt. Herzliche Gratulation! Doch auch die anderen JUSO-KandidatInnen erzielten starke Ergebnisse.
56 Jahre sitzen die drei amtsältesten SP-NationalrätInnen Ende Legislatur gesamthaft schon unter der Kuppel des Bundeshauses: Andreas Gross: 20 Jahre, Christine Goll: 20 Jahre, Anita Thanei: 16 Jahre. Das nach über einem halben Jahrhundert der Elan langsam nachlässt, ist klar. Und deshalb heisst es aufhören, solange es noch schön ist.
Immer wieder kommen Menschen durch Armeewaffen ums Leben. Sei es bei Suiziden oder bei Gewaltverbrechen an Mitmenschen - die Waffenschutz-Initiative rettet Leben! Dies verdeutlichte die JUSO Kanton Zürich mit einer Aktion am Samstag, dem 15. Januar, in der Stadt Zürich. Rund 40 Personen folgten einer von drei leeren Särgen angeführten Prozession durch die Stadt.
Am 28. November stimmen wir über die Steuergerechtigkeitsinitiative der SP ab. Diese Initiative ist gut für die Schweiz, besonders auch für den Kanton Zürich. Das Ja zur Initiative schafft eine Balance zwischen Zahlenden und Nutzniessern, verhindert masslosses Steuerdumping und stellt das bewährte schweizerische System des Ausgleichs wieder her.
Der Rentenklau wurde abgeschmettert, die Regierungen von Zürich und Winterthur bleiben fest in rot-grüner Hand und die JUSO verdoppelt ihre Gemeinderats-Mandate.
Nach den grossen Erfolgen bei den Wahlen und Abstimmungen vom 7. März zieht die JUSO Kanton Zürich eine erste Bilanz:
Für Freiheit, Gerechtikeit und Solidarität. Nach diesen Grundsätzen erarbeitet die JUSO Schweiz ein Entwurf einer neuen, radikalen Demokratie. Das Papier wird an der JV im März verabschiedet.